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Drensteinfurt |
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Geschichte | Älteste Inhaber des Osnabrücker Lehens Steinfurt, heute Stadt Drensteinfurt, waren die niederadligen Herren von Steinfurt, denen um 1200 die Herren von Rinkerode folgten, die im Besitz des Guts ![]() Im Gegensatz zur Heessener Linie stand die ebenfalls stiftsfähige Linie zu Steinfurt im 17./18. Jh., neben den Stiftspräbenden, in hohen regionalen (Drostenamt Werne) und zentralen Verwaltungsämtern (Rats- und Kriegsratsstellen). Dem Ausschluss aus dem Kreis des stiftsfähigen Adels kam die protestantische Familie unter dem zunehmenden Druck der fürstlichen Rekatholisierungsbestrebungen durch eine am 30.11.1651 im münsterschen Dom erfolgte öffentliche Konvertierung zuvor - ein Schritt, der im Land große Beachtung fand. Unter ![]() ![]() ![]() Zum Haus Steinfurt wurden seit dem 17. Jh. folgende Güter hinzugekauft: 1653 das landtagsfähige Gut Welpendorf im Ksp. Drensteinfurt von Anna Catharina von Steckenberg, geb. von Plettenberg, 1680 das vorher im Besitz der Familie Ackenschock befindliche Gut Amelsbüren bei Münster, 1698 von den von Ripperda das landtagsfähige Haus Venhaus bei Rheine, 1711 von Johann Gottfried von Diepenbrock das Gut Riepensell bzw. Buschues im Ksp. Drensteinfurt, 1717 von Moritz Gerhard von Fresendorf die Güter Niedernhoff und Obernhoff bei Herdecke, 1725 von den Erben Plönies das Gut Ossenbeck im Ksp. Drensteinfurt. Das 1746 von den von Landsberg gekaufte Rittergut Osterhaus zu Echthausen, das zeitweise mit Steinfurt vereinigt war, ist 1835 wieder verkauft worden, wobei dem neuen Eigentümer das zugehörige Archiv übergeben wurde. Als 1745 ![]() ![]() ![]() |
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Benutzungsort |
LWL-Archivamt für Westfalen |
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Eigentümer/in | Gräfin von Meran | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bestand |
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Weitere Ressourcen |
Ressourcen zu ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Literatur |
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[Bd. 1, S. 264, Bd. 2, S. 156] Hopf, Karl Historisch-Genealogischer Atlas seit Christi Geburt bis auf unsere Zeit. 1. Abt.: Deutschland. 2 Bde. Gotha 1858/61. [S. 350f.] Klocke, Friedrich v. / Bauermann, Johannes (Hgg.). Nordrhein-Westfalen. Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Bd. 3. 2., neubearb. Aufl. Stuttgart 1970. [S. 173f., 300] Kluge, Dorothea / Hansmann, Wilfried (Bearb.) Westfalen. Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bd. 2, München 1986. [S. 142, S. 209f.] Knäpper, Ursula Die Hoch- und Herrlichkeit Heessen. Geschichte eines Gerichtes und seiner Jurisdiktion mit einem besonderen Blick auf die Verfahren gegen das crimen magiae (1543-1612). Geschichte der frühen Neuzeit. Hamm: 2013. Kneschke, Ernst Heinrich Deutsche Grafen-Haeuser der Gegenwart. In heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung. 2 Bde. Leipzig 1852/1853. [Bd. 2, S. 253-255] Kneschke, Ernst Heinrich (Hg.) 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Datum Aufnahme | 2010-04-07 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Datum Änderung | 2022-01-13 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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